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Sera ist Administrator und Grafiker

Geschrieben: 14.12.15 11:57 | Hippogreif | Pferdegreif  ::  :: Bestiarium :: Das Bestiarium :: Tierische Fabelwesen :: Chimären (Mischwesen) :: Greife





 

 


Der Hippogreif
(Gryps equus), auch Pferdegreif genannt, ist der größte Vertreter der Greife. Er ist ein Mischwesen aus Adler (Aquila) und Pferd (Equidae).

Merkmale
Der Hippogreif ist der einzige Greif, der die Hinterbeine eines Pflanzenfressers hat, obwohl er ein reiner Fleischfresser ist. Dies ist die bestmöglichste Anpassung auf sein Jagdverhalten. Der Hippogreif ist der größte Greif und erreicht eine enorme Schulterhöhe von maximal 190 Zentimetern und ein Gewicht von durchschnittlich 100 Kilogramm. Sein Gewicht ist im Verhältnis zu seiner Größe äußerst gering, aber notwendig, um die Flugfähigkeit zu erhalten. Der Hippogreif ist übrigens selten in der Luft zu sehen, da er überwiegend am Boden lebt und nur fliegt, wenn eine ausgeprägte Thermik vorhanden ist.

Den Hippogreifen gibt es in allen Farben verwilderter Mustangs, Zebras, Mongolischen Wildpferden und Wildeseln. Es gibt gänzlich schwarze wie auch weiße Individuen. Albinismus kommt häufiger vor, als bei anderen Greifarten. Die meisten Hippogreife haben aber trotzdem ein braunes oder graues Fell- und Federkleid. Hippogreife haben nicht immer einen Pferdeschweif und oft nur sehr lange Steuerfedern. So ist er ebenso der einzige Greif, der nur kurze Schwanzwirbel hat. Die Ohren sind lang, sehr beweglich und dienen wie bei anderen Greifen auch, der Kommunikation. Sie haben die Formen von Pferdeohren. Das Fell ist sehr kurz, ebenso die Federn am Körper. Ein bauschiges Federkleid würde ihn bei der Jagd hindern. Mit einer Laufgeschwindigkeit von bis zu 85 kmh ist er der schnellste Greif. Dies muss er sein, da er überwiegend Wildpferde und Antilopen jagt, die ebenfalls schnelle Läufer sind.





     
Kopfrumpflänge
♂ 250-280 cm
♀ 220-250 cm
Schulterhöhe
♂ 160-190 cm
♀ 130-160 cm
Gewicht
♂ 85-120 kg
♀ 70-105 kg
Schwanzlänge
♂ 150-200 cm
♀ 110-160 cm

Flügelspannweite
♂ 750-880 cm
♀ 720-850 cm



Verbreitungsgebiet und Lebensraum
Der Hippogreif bevorzugt trockene Steppen und Savannen, mit wenig Baumbeständen. Er kommt bis an den Rand des Regenwaldes vor, meidet den dichten Wald aber ebenso wie das Gebirge. Er braucht viel ebene Fläche und ausreichend Platz. Die Reviergröße einer Gruppe beträgt zwischen 105 und 310 km², bei Einzelgängern nur 40 bis 50km². Die Reviere von festen Gruppen und weiblichen Einzeltieren überlappen sich. Besonders männliche Einzelgänger werden in der Regel aber nicht geduldet.

Ernährung
Der Hippogreif ist ein reiner Fleischfresser und verschmäht jegliche pflanzliche Nahrung, es sei denn, er ist krank. Seine Hauptbeute sind Wildpferde und große Antilopen. An Aas geht er nicht, auch wenn dieses von selbst erlegter älterer Beute kommt. Er frisst also nur, was er selbst frisch gegfriffen hat, dafür aber in riesigen Mengen auf einmal. Obwohl der Hippogreif in einer Gruppe lebt, geht er alleine auf die Jagd und teilt seine Beute nicht mit anderen Greifen.
 
Sozialverhalten, Fortpflanzung und Jungenaufzucht
Hippogreife leben entweder in einer reinen Männchengruppe, oder in einer von einem Männchen geführten Familiengruppe zusammen. Weibliche Tiere leben voneinander getrennt und bleiben einzelgängerisch, bis sie ein geeignetes Männchen zur Familiengründung finden. Bis zu einem Alter von 10 Jahren bleiben weibliche Hippogreife im Familienclan, bis sie die Geschlechtsreife erlangen und vertrieben werden. Männliche Hippogreife werden vom Vatertier im Alter von etwa fünf Jahren aus dem Clan ausgestoßen. Trifft ein geschlechtsreifes, einzelgängerisches Weibchen auf einen Männchenclan, kann der Zusammenhalt der Männchen zerbrechen und sie liefern sich erbitterte Kämpfe um das Weibchen, bis der Sieger mit diesem einen eigenen Familienclan gründet. Die verbliebenen Männchen schließen sich danach wieder zusammen.

Die Paarungszeit fällt in die Sommermonate Juli oder August. Wird das Weibchen trächtig, baut es erst kurz vor der Niederkunft, 18 Monate nach der Empfängnis, eine Art Nest, welches sie auf dem Boden herrichtet. Dieses baut sie nicht, wie bei anderen Greifen üblich, Jahr für Jahr aus, sondern nutzt es nur ein einziges Mal. Sie wird nur ein einziges Ei legen und dieses drei Monate lang ausbrüten, während dessen sie vom Männchen mit Nahrung versorgt wird. Er selbst nimmt an der Brut nicht teil. Nach dem Schlupf ist der Nachwuchs sofort in der Lage mit den Elterntieren mitzuhalten, läuft herum und bleibt nah bei der Mutter. Es muss täglich etwa zehn Kilogramm Fleisch vertilgen. Nach einem Jahr wird es seine ersten Flugversuche unternehmen, mit zwei Jahren ist die Flugmuskulatur ausgereift und es fliegt schon längere Strecken. Jungtiere fliegen generell mehr als ausgewachsene Tiere. Bis zur Geschlechtsreife bleiben weibliche Nachkommen noch im Clan und helfen bei der Aufzucht der jüngeren Geschwister.

Hippogreife werden mehr als 60 Jahre alt. In der Regel werden Weibchen älter als Männchen.

Fortpflanzungszyklus des Hippogreifs
 
Balz: Juli-August (Monat 0)
Eiablage: Januar-Februar des übernächsten Jahres (Monat 18)
Schlupf: April-Mai (Monat 21)
Flüggewerden des Jungen: April-Mai des darauffolgenden Jahres (Monat 33)
Nächste Balz: nach zwei Jahren (Monat 24)
 



Vogelart
Steinadler, Kaiseradler, Steppenadler, Kaffernadler
Keilschwanzadler, Raubadler, Schreiadler, Seeadler
Weißkopfseeadler, Schreiseeadler, Weißbauchseeadler, Riesenseeadler
Bindenseeadler, Harpyie

Pferdeart
Mustang, Przewalski-Pferd, Wildesel, Zebras


Typisches Gesicht eines Hippogreifs.


Systematik

Ordnung: Caelestia (Caelestia)
Familie:  Greifartige (Gryphus)
Gattung: Eigentliche Greife (Gryps)
Art: Hippogreif

Wissenschaftlicher Name

Gryps equus







Mögliche Fellfarben und Fellmuster.
Sie sind in jeder Form kombinierbar.
Manche Greife haben keine Muster, andere Streifen und Flecken.




Texte © Sera
Zeichnungen © EineErdbeere, Sera

   




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